Patienten-Story Chronischer Kreuzschmerz

Wirksame Bekämpfung chronischer Kreuzschmerzen

Patientenstory Chronischer Kreuzschmerz

Die 22-jährige Coiffeurin Seraina Kohler hat seit Beginn ihres Berufslebens Rückenprobleme und ist sich sicher: so geht es den meisten in ihrer Branche. Dank Spiraldynamik®-Therapie ...

Stundenlanges Stehen ist eine Belastung für den Körper – und für Seraina Kohler täglich Brot. Die 22-jährige Coiffeurin aus Uster hat seit Beginn ihres Berufslebens Probleme mit dem Rücken. Und sie ist sich sicher: so geht es den meisten in ihrer Branche. Seit ihrer Spiraldynamik®-Therapie ist sie beschwerdefrei.

Frau Kohler, welche konkreten Bewschwerden hatten Sie?

Ich hatte Rückenschmerzen die sich vor allem beim Liegen bemerkbar gemacht haben. Grund dafür war meine schlechte Körperhaltung. Christian Larsen hat mich darauf angesprochen und mir die "Spiraldynamik" empfohlen. Ein Konzept, von dem ich vorher noch nie etwas gehört habe.

Sie haben über den Zeitraum von einem halben Jahr die Praxis von Barbara Denzler in Uster besucht. Wie haben Ihre Therapiestunden ausgesehen?

Zunächst ging es darum überhaupt herauszufinden, wo das Problem liegt. Wo genau sind die Schmerzen, wann sind sie am schlimmsten? Auch Theorie gehörte dazu: die Therapeutin hat mir das Bewegungs- und Therapiekonzept erklärt und mir anhand von praktischen Übungen gezeigt, was ich im Alltag und zu Hause tun kann um meine Haltung zu verbessern.

Wann haben sich erste Fortschritte gezeigt?

Die Schmerzen sind relativ schnell weniger geworden. Und nach zehn Sitzungen konnte ich sagen: jetzt bin ich mit dem Resultat zufrieden. Ich habe früher schon andere Sachen versucht, alleine und auch mit Physiotherapie, aber es hat sich nie ein Erfolg eingestellt. Heute habe ich praktisch keine Probleme mehr. Falls die Schmerzen zurückkehren, würde ich die Therapie jederzeit wiederholen.

Inwiefern hat sich Ihr Bewegungsmuster verändert und worauf achten Sie heute besonders?

Mich nicht mit einem Bein abzustützen, sondern mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen. Und ich achte auf eine gerade Haltung beim Sitzen sowie darauf, beim Laufen bewusste Schritte zu nehmen, leicht in die Knie zu gehen und meinen Rücken nicht zu stark zu belasten. Mit dem Spiegel in meinem Coiffeursalon habe ich dabei immer eine gute Kontrolle. Das hat mir während der Therapie sehr geholfen und das tut es auch jetzt noch.

In Ihrem Beruf steht man mehrere Stunden täglich. Wie sieht es bei Ihren Kolleginnen und Kollegen aus – haben sie ähnliche Probleme und was unternehmen sie dagegen?

Viele leiden unter Schmerzen, meistens im Rücken oder am Abend in den Beinen und Füssen. Aber die wenigsten unternehmen etwas dagegen. Ein Kriterium ist sicher, dass solche Therapien nicht von allen Versicherungen übernommen werden und wenn, dann nur zu einem kleinen Teil. Aber ich empfehle es jedem, der in diesem Beruf arbeitet. Vor allem langfristig betrachtet ist es wichtig. Die Belastung für den Körper beginnt schon im ersten Arbeitsjahr.

Werden Sie in Ihrer Ausbildung auf dieses Thema sensibilisiert?

Es kommt auf den Betrieb an, aber generell eher wenig. Wenn es angesprochen wird, dann nur kurz und theoretisch. Was es wirklich heisst, merkt man erst, wenn man Beschwerden hat. Meiner Meinung nach sollte schon in der Berufsbildung darüber gesprochen werden. Ich fände es zum Beispiel toll, wenn die Ideen der «Spiraldynamik» in der Ausbildung integriert wären. Die Ausbildner sollten wissen, dass es so etwas gibt und die jungen Berufsleute früh darauf aufmerksam machen.

Zum Schluss: Was hat Sie an der «Spiraldynamik» am meisten überzeugt?

Dass es nicht nur eine Therapieform ist, in der einem gesagt wird, was zu tun ist. Die Therapeutin ist auf mich persönlich eingegangen und hat mir aufgezeigt, wie ich die Übungen mit wenig Aufwand und ganz einfach im Alltag einbauen kann. Man macht schnell Fortschritte und das zu sehen, spornt an und bereitet Freude.

STATEMENTS
"Ich konnte die Uebungen mit wenig Aufwand und ganz einfach in meinen Alltag einbauen."
"Es hat mich angespornt und machte mir Freude, zu sehen wie schnell ich Fortschritte machte."

Text: Marinella Jenal, Oktober 2017

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